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Einige Leute haben mich gefragt, ob der Grund, warum ich so viel Zeit auf einem Fahrrad verbringe, eine “Flucht von der Realität” sei. Aber die Antwort ist ohne Zweifel genau das Gegenteil. Sie ist eine Flucht in die Realität.
Unsere Welt ist so geworden, dass viele Leute in die Arbeit rennen, wieder nach Hause flitzen, auf ihre Handys SMS Messages schicken, vor ihren Computersystemen sitzen, und vor ihren Fernsehgeräten endlose Stunden verbringen. Die meisten können nicht einmal 10 Sekunden stoppen, um die Rosen auf ihrem Lebensweg zu riechen. Wenn Du jemanden heutzutage grüßen willst, und du fragst, “Wie geht’s denn heute?” meistens kriegst Du die Antwort, “Danke, gut!” und dann flitzen sie weiter. Ich habe mich oft gefragt, was für eine Antwort ich bekäme, wenn ich genau die gleiche Frage beantworten würde mit so etwas: “Wie nett, dass Du fragst. Komm! Setz dich, und lass mir’s Dir erzählen.” Würde überhaupt eine einzelne Person, ausser meinen besten Freunden, die Zeit dafür nehmen?
In diesem Jahrhundert, mindestens hier in Deutschland, leben die meisten Leute in einer unechten Welt - eine Welt der “virtuellen Realität”. Vor ungefähr 5 Jahren, wie ich unterwegs nach Hause war, habe ich festgestellt, dass in 95% von den Häusern, gegen 8:30 Uhr abends, ein schwankendes blaues Licht in den Wohnzimmerfenstern zu sehen war. Neulich habe ich ein Bericht gelesen, dass Menschen in Deutschland 3 ½ Stunden pro Tag vor dem Fernseher sitzen. Die einzigen Menschen auf dem Marktplatz in der Stadt wo ich wohne, waren Ausländer, die finanziell nicht so wohlhabend waren, wie die meisten Deutschen.
Ich gebe zu, dass ich auch viel zu dick und apathisch geworden war, nur aus Mangel an sportlichen Aktivitäten und durch schlechte Essgewohnheiten. Nicht nur die Problemen mit meinen Lungen, sondern auch Diabetes und Bluthochdruck hatten mich beeinträchtigt, das Leben zu geniessen. Eine Änderung war sofort nötig, und ich habe zwei Sachen gleichzeitig angefangen. Ich fing an ein Kajak zu paddeln und Fahrräder zu fahren. Das Paddeln war für meine Arme und Bauch gut, und das Radfahren war für meine Beine und Kreislauf der allerbeste Ausdauersport. Ich habe auch meine Essgewohnheiten radikal verändert: ich habe viel weniger aber dafür circa 5-6 mal am Tag gegessen, und meist nur wenn ich Hunger hatte. In weniger als zwei Jahren gingen mein Diabetes und Hochblutdruck völlig weg. Mein Cholesterin Spiegel ist von 326 auf 147 gefallen, und ich habe 27 kilogram Fett abbauen können.
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